Warum eine Winterhochzeit statt Sommerhochzeit?

Warum im Winter heiraten, wenn es doch im Sommer so schön warm ist? Was viele dabei vergessen, auch für die Sommermonate gibt es nicht immer eine Garantie von schönem Wetter. Jedoch kann auch im Winter eine Hochzeit traumhaft schön werden und viele Brautpaare heiraten mittlerweile liebend gern im Winter. Dafür gibt es einige gute Gründe, die ich für euch in meinem neuen Blog Beitrag zusammengefasst habe. Ich bin gespannt, was ihr zum Thema Winterhochzeit sagt und ob auch für euch so eine Hochzeit in Frage kommt.

Hochzeitsmotto und Hochzeitsdekoration

Mit vielen natürlichen Brauntönen und vor allem viel weiß im Konzept, wird eure Hochzeit zu einem kleinen Winter Wonderland. Das Ganze geht auch ohne Schnee. Solltet ihr jedoch das Glück haben und Schnee zur Hochzeit liegen, kann euch der Hochzeitsfotograf im Schnee fotografieren – das gibt wundervoll leuchtende Bilder. Und egal, welche Farben eure Accessoires schließlich haben, in Kombination mit weiß werden sie super auf den Hochzeitsbildern herausstechen. 

Das Schöne am Winter? Ihr könnt jetzt auch auf dunkle Farbtöne bei eurer Hochzeitdekoration und den Blumen setzen. Eine tolle Kombination wäre zum Beispiel Silber oder Gold als edle Farbtöne mit Tannengrün, Weinrot oder Dunkelblau.

Außerdem gilt es, die bezaubernden Winterblumen nicht zu unterschätzen. Denn alle Blumen, die es in den Wintermonaten gibt, verleihen eurer Hochzeitsdekoration einen gewissen Charme. Setzt bei eurem Brautstrauß unbedingt auch auf Winterbeeren, Tannengrün und kleine Tannenzapfen. Aber auch Anemonen und Eukalyptus sind eine schöne Idee für den Brautstrauß, Anstecker oder Accessoires für die Trauzeugen und Brautjungfern.

Auch der Hochzeitstisch oder die Stühle für eure Festtafel lassen sich im Winter passend schmücken. Ihr könnt grüne Kränzen auf den Tischen verteilen und an den Stühlen befestigen. Zudem könnt ihr die Menü- und Getränkekarten in Tannenzapfen stecken. Eine süße Idee, oder?

Wunderschöne Hintergründe für eure Fotos sind euch zudem mit tollen Winterbeleuchtungen garantiert – die sich super mit Lichterketten inszenieren lassen.

Kerzen sorgen für eine warme Stimmung und ebenso für ein wunderschönes Licht. Wählt dabei eine Location mit einem offenen Kamin. Romantischer kann es dann wohl kaum noch werden.

Um eine Wohlfühlatmosphäre abzurunden, könnt ihr zum Beispiel auch Handwärmer, Handschuhe und Decken bereitlegen für die Hochzeitsgäste.

Hochzeitstorte und Hochzeitsbar

Zeit für Originalität!
Der Sommer ist vorbei und damit auch die Zeit von Erdbeeren und anderen Sommerfrüchten. Ich selbst bin ja ein Fan von Käsekuchen. Was haltet ihr also von einem Cheesecake? Oder wer es etwas weihnachtlicher mag – Lebkuchen? Absolut im Trend sind jetzt auch kleine Cupcakes mit Salted Caramel – schon mal probiert?

Im Winter solltet ihr übrigens auf Klassiker an der Hochzeitsbar setzen. Wie wäre es mit cremigen Likören? Aber auch heißer Punsch und eine heiße Schokolade wärmen das Gemüt und eure Gäste werden sich kuschelig wohlfühlen.

Hochzeitskleid und Winteraccessoires

Gerade im Winter sind sie beliebt – Brautkleider mit langen Ärmeln und hohem Kragen. Wer dennoch nicht auf sein Traumkleid verzichten will und ein Kleid ohne Ärmel wählt, kann dies super kombinieren mit den passenden Jacken zum Kleid, Kunstpelzmänteln oder auch Brautpullovern. Für das Fotoshooting draußen seid ihr somit super stylisch angezogen, aber auch kalt dürfte euch nicht so schnell werden.

Im Winter sollte zudem aber auch nicht auf die nötigen Winteraccessoires verzichtet werden. Egal, ob Mütze, Handschuhe, Tücher oder Schals. Sie machen euer Hochzeitsoutfit komplett. Aber auch an eine Strumpfhose sollte gedacht werden. Schließlich haben wir im Winter kältere Temperaturen.
Auch Ersatzschuhe sollten nicht vergessen werden, Schuhe mit denen ihr auch Schnee oder Matsch bewältigen könnt. Mit hohen Absatzschuhen macht sich das etwas schwierig und ist zudem auch noch etwas kalt.

Location und Dienstleister

Anders wie in den Monaten Mai bis Oktober, sind die beliebten Hochzeitslocations und Dienstleister oftmals noch frei. Es wird euch wesentlich leichter fallen, eine tolle Location und die passenden Dienstleister zu finden und das zu normalen Preisen. Denn einen großen Ansturm gibt es in diesen Monaten noch nicht. 

In der Nebensaison habt ihr auch nicht das Gefühl, dass alle bei dem Wort „Hochzeit“ gleich nochmal 50% auf den Preis draufschlagen.

Wetterunabhängigkeit

Im Winter feiert ihre eure Hochzeit drinnen und nicht draußen. Daher braucht ihr euch auch keine Sorgen um Regen oder Schnee zu machen.

Außerdem: Es wird im Innenbereich umso gemütlicher, wenn es draußen dunkler und kälter wird. Gerade, wenn ihr auf die perfekte Wohlfühlatmosphäre mit Kerzen und Co. setzt.

Interview eines Brautpaares

Passend zum Thema Winterhochzeit habe ich ein Brautpaar für euch befragt, was selbst im Winter geheiratet hat:

1.  In welchem Wintermonat habt ihr geheiratet?

Franzi & Pascal: „Wir haben im Januar 2019 geheiratet.“

2. Hatte es für euch eine bestimmte Bedeutung im Winter zu heiraten? 

Franzi & Pascal: „Wir haben uns 2015 im Januar kennengelernt.“

3. Was sind 6 gute Gründe für euch, um im Winter zu heiraten?

Franzi & Pascal: „Zum einen ist die Geselligkeit ein Grund. Die Hochzeitsgesellschaft verläuft sich nicht so sehr, da es eine räumliche Begrenzung gibt. Im Sommer verläuft es sich meistens mehr, da die Feier im Innenbereich sowie Außenbereich stattfindet. Das Essen und die Tanzfläche befinden sich zwar meist drinnen, aber die Gäste wollen das schöne Wetter genießen und es gibt oft Programmpunkte, die unter freiem Himmel stattfinden.

Ein weiterer Grund ist die Wetterunabhängigkeit, da sich die Hochzeit nur im Innenbereich abspielt.

Es gibt keine ‚Schweißattacken‘ für das Brautpaar und die Hochzeitsgäste bei 30 Grad und die Dienstleister, die man sich wünscht sowie die Location, sind noch verfügbar.

Außerdem gibt es in der Nebensaison oft Kostenersparnisse. Allerdings nimmt dieser Punkt mit der Zeit auch mehr ab, da sich immer mehr Brautpaare überlegen, nicht zwingend in den beliebtesten Monaten zu heiraten.

Und zu guter Letzt: Das Brautpaar erspart es sich, sich beim Standesamt um den Wunschtermin zu ’schlagen‘.“

4. Wenn ihr nochmal heiraten könntet, wäre es dann wieder eine Winterhochzeit?

Franzi & Pascal: „Ja, denn die Hochzeit war einfach perfekt für uns.“

5. Habt ihr wertvolle Tipps, die ihr anderen Brautpaaren mitgeben könnt?

Franzi & Pascal: „Werdet euch zuerst im Klaren, mit wem ihr feiern möchtet und wie groß die Hochzeitsgesellschaft werden soll. Stellt einen Budgetplan auf in dem ihr notiert, wie viel ihr für die Location ausgeben wollt, wie viel für das Hochzeitsoutfit, das Hochzeitsessen & die Getränke, aber auch für die Ringe, das Hochzeitsauto, den Fotografen (ob Verlobungsshooting, Hochzeitsbegleitung oder Afterwedding Shooting) und der weiteren Kostenpunkte. Vergesst dabei auch die kleinen Details nicht, wie Einladungskarten, Danksagungskarten, Briefmarken und Briefumschläge, Blumen, Dekoration und anderes Bastelmaterial, wenn ihr es bevorzugt, selbst Dekorationen zu übernehmen.

Wir können auch nur empfehlen, Messen zu besuchen und bei Gewinnspielen mitzumachen. Auch wenn es nur kleine Goodies zu gewinnen gibt – denn alles kostet schon genug.
Es gilt auch auf Aktionen zu achten von Dienstleistern, wie zum Beispiel Brautmodengeschäfte oder Juweliere. Durchforstet das Internet und holt euch mehrere Angebote ein, die ihr dann vergleichen könnt.

Spart vor allem auch nicht am Fotografen. Denn die Bilder sind Erinnerungen von eurem großen Tag und die sollten perfekt werden. Lieber nur 2-3 Stunden Begleitung zur Hochzeit, als ganztags, wenn das Budget nicht mehr zulässt.

Nehmt euch Zeit für die Planung und überlegt was ihr selbst machen könnt und was Freunde und Familie übernehmen können. Auch zum Thema DIY könnt ihr bei allem und jedem nach Angeboten und Feedback fragen. Auch wenn es euch gefällt und ihr denkt, dass es vielleicht nicht in eurem Budget ist. Manchmal kann man auch überrascht werden – so ging es uns letztlich auch.“

Das Interview mit den beiden hat es schließlich auf den Punkt gebracht. Im Vergleich zu Sommerhochzeiten sind Winterhochzeiten jedoch immer noch seltener. Denn bekanntlich heiraten in den Monaten Oktober bis Februar die wenigsten Paare.

Ich finde jedoch, dass es definitiv eine Überlegung wert ist und vielleicht habt ihr ja auch noch den einen oder anderen Grund. 

Eure Hochzeitsplanerin Nathalie

Fotograf: Stefan Geller

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